Gemeindebriefe

Gemeindebrief Juni bis August 2014

2014 | Ausgabe 414 | Juni - August

10.05.2017 | 486,8 KiB

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„Wenn ich irgendwann mal geh´n muss...“

Waren Sie Karfreitag oder Ostern in der Kirche? Wenn ja, dann haben Sie von Jesu Tod und Auferstehung gehört. Oder waren Sie etwa nicht im Gottesdienst? Dann kann ich Ihnen sagen: Es ging um Leben und Tod! Jesus wird in der Bibel so weise und überden-Dingen-stehend geschildert. Das war er auch - denn er ist Gottes Sohn. Aber er hat auch ganz menschliche Züge: Er wird wütend und vertreibt Händler aus dem Tempel, er ist erschöpft und muss sich auf ein Boot zurückziehen und er hat Angst vor dem Tod. In der Nacht bevor er gefangen genommen und zum Tode verurteilt wird, betet er zu Gott. Er fleht ihn an, ihm den Tod zu ersparen: „Lass diesen Kelch an mir vorübergehen...“ Und am Kreuze hängend schreit er zum Himmel: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Gott hatte ihn nicht verlassen, das wissen wir heute. Gott war die ganze Zeit bei ihm, hat ihn nach seinem Tod sogar auferstehen lassen. Aber Jesus wußte das kurz vor seinem Tod nicht. Ganz menschlich fi nde ich das: Dem Tod aus dem Weg gehen zu wollen, weil er so beängstigend ist, weil wir keine Ahnung haben, was auf uns zukommt und ...

Gemeindebrief Februar und März 2014

2014 | Ausgabe 413 | April - Mai

10.05.2017 | 828,7 KiB

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Steh auf!


In der Bibel gibt es viele Geschichten von Menschen, die von irgendetwas daran gehindert wurden unbeschwert zu leben. Sie konnten nicht sehen oder nicht gehen oder die Sorge um ihre Angehörigen machte sie ganz krank. Jesus galt als Wunderheiler seiner Zeit. Ein Mann, der letzte Rettung und Heilung versprach.

Zu Wunderheilern geht man, wenn nichts anderes geholfen hat. „Da gibt es diesen Jesus. Es heißt, er heilt und weckt sogar die Toten auf, da musst du mal hingehen!“. So ungefähr stelle ich mir ein Gespräch aus der Zeit vor. Da gibt es die Erzählung von dem Gelähmten (Markus 2), den sie Jesus vor die Füße legen, und Jesus sieht ihn an, diesen Mann. Als wäre dessen Problem nicht offensichtlich, ist Jesus erstmal unklar, was der Mann von ihm will. So einfach ist das nämlich oft gar nicht: ...

Gemeindebrief Februar und März 2014

2014 | Ausgabe 412 | Februar - März

10.05.2017 | 1,2 MiB

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Bin ich fromm?
...
Was macht für mich das Christsein aus?

Wie äußert sich für mich meine Religion, mein Glaube, in den ich hineingeboren und hineinerzogen wurde?
Inwieweit beeinflusst es mich, meinen Alltag und mein Leben? Laut Definition müsste ein Christ oder eine Christin ein Mensch sein, der Jesus Christus nachfolgt. Während „Jesus“ ein Name ist, den damals auch andere Menschen trugen, ist ...

Gemeindebrief Dezember 2013 bis Januar 2014

2013-14 | Ausgabe 411 | Dezember - Januar

10.05.2017 | 1,4 MiB

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„Mutter, du musst mir irgendwann einmal zeigen, wie du die Soße zu den Bratwürsten machst.“ Und ich füge noch hinzu: „Wir wollen ja nicht, dass du das Rezept mit ins Grab nimmst!“ und klopfe ihr grinsend auf die Schulter. Damals haben wir gelacht, aber ich hatte es ernst gemeint. Ich wollte das Rezept von ihr wissen, damit es nicht verloren geht. Denn bei uns ist es eine feste Tradition, dass es an Heiligabend schlesische Bratwurst mit Sauerkraut, Kartoffeln und Soße gibt.

Mir fällt immer wieder auf, wie wichtig für Menschen gerade an Weihnachten und zum Jahreswechsel Rituale und Traditionen sind. Irgendetwas gehört dazu, das auf keinen Fall fehlen darf ...